Love and Crime – Eine feste Verbindung

Tuna von Blumenstein:
Der Tote
im Zwillbrocker Venn
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Begriffe Love and Crime so untrennbar zusammengehören, dass ihre Verbindung schon sprichwörtlich geworden ist?
Ganz klar: Sie stellen die äußersten Töne auf der Klaviatur menschlicher Emotionen dar. »Love« auf der einen Seite, als das positivste Gefühl, zu dem ein Mensch fähig ist, »Crime«, in diesem Fall Synonym für Mord, Totschlag und Hass, als das genaue Gegenteil. Die Wortverbindung »Love and Crime« verspricht dem Krimileser somit die maximale Fallhöhe der Emotionen.

Warum Love so leicht in Crime umschlagen kann, liegt auf der Hand: Nur aus höchstmöglicher Liebe entwickelt sich unter unglücklichen Umständen der tiefstmögliche Hass. Warum sollte man auch jemanden hassen, der einem emotional gleichgültig ist?

Gute Voraussetzungen für Schriftsteller, sich in immer neuen Variationen des Themas Love and Crime anzunehmen.

Ursula Prem
Vorsicht Liebensgefahr!
Auch die Buchautorinnen g.c.roth, Tuna von Blumenstein und Ursula Prem haben dem Genre Love and Crime ihre eigenen Sichtweisen auf das Thema hinzugefügt. Die Ergebnisse möchten sie Ihnen in diesem Blog vorstellen. Tauchen Sie ein in Love and Crime mit Tuna von Blumensteins »Der Tote im Zwillbrocker Venn« und Ursula Prems »Vorsicht Liebensgefahr!« (jetzt als Kindle-Edition). Zwei Neuerscheinungen, die im Herbst anstehen, werden wir Ihnen außerdem sehr bald im Blog »Love and Crime« vorstellen: g.c.roths Beziehungsdrama mit tödlichem Ausgang (der endgültige Titel ist noch geheim), sowie Tuna von Blumensteins zweites Werk »Der hässliche Zwilling« versprechen uns einen heißen Lese-Herbst. :-)

Übrigens: Kein Minderer als der große Oskar Wilde war es, der seiner »Salome« eine der bestmöglichenen Zusammenfassungen des Begriffs Love and Crime in den Mund gelegt hat. Während sie mit dem abgehackten Kopf des Jochanaan Zwiesprache hält, erkennt Salome: »Und das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes« ...